+49 (0) 521 / 516991

sekretariat@mnge.de

Apfelstraße 210

33611 Bielefeld

Schule ohne Rassismus

+49 (0) 521 / 516991

sekretariat@mnge.de

Apfelstraße 210

33611 Bielefeld

Schule ohne Rassismus

Pädagogik

Das Fach Pädagogik / Erziehungswissenschaften wird nur in der Oberstufe unterrichtet und präsentiert sich mit Informationen hinsichtlich der Anforderungen zum Zentralabitur. Die dort beschriebenen Kenntnisse sind vom Schulministerium verbindlich festgelegt und werden für die schriftliche Abituprüfung vorausgesetzt.

Im 12. Jg. wird zur Vertiefung des Praxisbezugs ein ein-wöchiges Kindergartenpraktikum durchgeführt.

Wenn Sie nähere Informationen wünschen, wählen Sie den nachfolgenden Link, der Sie zu den Abituranforderungen für das Fach Pädagogik auf dem Bildungsserver des Ministeriums für Schule Nordrhein-Westfalen führt:

Fachprofil

Die Erziehungswissenschaft oder Pädagogik beschäftigt sich mit Menschen, besonders mit Kindern und Jugendlichen. Menschen sind unterschiedlich, sie entwickeln sich. Diese Entwicklung und die Faktoren, die diese beeinflussen interessieren die Erziehungswissenschaft.

Verläuft die Entwicklung günstig, dann haben wir selbstbewusste aktive Menschen mit einer starken Identität und sozialem Verantwortungsbewusstsein. Eine ungünstige Entwicklung kann Ursache vieler Störungen und Krankheiten sein. Die zentrale Frage des Pädagogikunterrichts lautet also: Wie muss eine Erziehung gestaltet werden, die eine möglichst gute Entwicklung begünstigt und den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen gerecht wird?

Die Erziehungswissenschaft stützt sich auf die Erkenntnisse und Methoden vieler Wissenschaften, besonders der Psychologie, der Soziologie aber auch der Biologie (u.a. der Hirnforschung).
Das Unterrichtsfach Erziehungswissenschaft stellt immer Bezüge zu unserem Leben her. Es bereitet inhaltlich auf viele Berufsfelder vor, in denen es um den Umgang mit Menschen geht. Wer Pädagogik wählt, muss (wie bei allen gesellschaftswissenschaftlichen Fächern) bereit sein, sich mit (auch) theoretischen Texten auseinander zu setzen. Neben der Vermittlung und Diskussion von Theorien enthält der Pädagogikunterricht praktische Anteile, z.B. ein Praktikum im Bereich der Elementarpädagogik (Kindergarten u.a. nur im Leistungskurs!).

Themenübersicht

11.1. Einführung

– Wie viel Erziehung braucht der Mensch?
– Erziehungsstile, Erzieherpersönlichkeit und ihre Bedeutung für die kindliche Entwicklung
– Erziehung früher und heute, Erziehung in anderen Kulturen

11.2. Lernen und Entwicklung

– Wie funktioniert das Lernen? – Unterschiedliche Arten des Lernens
– Ist Strafe ein angemessenes Erziehungsmittel? Wie verändert sich unser Gehirn wenn wir lernen?
– Wie verändert sich unser Gehirn wenn wir lernen?
– Wie lerne und lehre ich richtig? Was können Lehrer und Schüler falsch machen?
– Inklusion: inklusive Bildung als Menschenrecht im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention.

12.1. Entwicklung und Sozialisation in der Kindheit

– Ist das menschliche Verhalten (z.B. die Intelligenz oder der Charakter) angeboren, erlernt oder von unserem Willen bestimmt (Allg. Entwicklunsgtheorien)?
– Psychologische und soziologische Theorien zur menschlichen Entwicklung und deren Bedeutung für die Erziehung von Kindern
– Konzepte der Erziehung in vorschulischen Einrichtungen (z.B. Montessori–Pädagogik).
– Praktikum in einem Kindergarten oder einer anderen pädagogischen Einrichtung (eine Woche und nur in Leistungskurs).

12.2. Entwicklung und Sozialisation im Jugendalter

– Theorien aus der Psychologie und Soziologie zur Entwicklung im Jugendalter – Identität und Sinnsuche
– Die besonderen Belastungen von Jugendlichen in der heutigen Zeit und
deren mögliche Folgen:

  • Gewalt
  • Jugendkriminalität

– Ziele , Methoden und Möglichkeiten der Jugendarbeit, Erlebnispädagogik
– Erziehung durch Medien und Medienerziehung

13.1 Normen und Ziele in der Erziehung

– Pädagogik und Politik , Beispiel: Erziehung im Nationalsozialismus
– Konzepte der Moralerziehung
– Bildung und Schulpolitik: Funktionen von Schule
– Konzepte interkultureller Pädagogik

13.2. Identitätsbildung

– Wiederholung unter dem folgenden Gesichtspunkt:
Wie kann sich ein selbstständiges, freies und verantwortungsbewusstes Individuum mit einer starken Identität entwickeln?