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Technik

Technik an der MNGE

Fach Technik

Das Fach Technik wird an der MNGE über die Jahrgänge 5 – 10 in zwei verschiedenen Konstellationen angeboten. Zum einen gibt es das Konzept „Kernunterricht“, innerhalb dessen die Schülerinnen und Schüler den Technikunterricht in Teilgruppen des Klassenverbandes erleben. So werden zwei Klassen auf drei Technikgruppen aufgeteilt, dass nicht mehr als 20 SuS in einem Kurs sind.
Eine zweite Art den Technikunterricht wahrzunehmen, besteht in Form eines Wahlpflichtkurses (WP I), der Schülerinnen und Schüler jeweils eines Jahrganges betreut. Der WP-I-Kurs in Technik hat dann auch den Status eines Hauptfaches.

Unterschiede des Technikunterrichtes zum Fach Werken, das viele bereits in der Grundschule kennengelernt haben

Eine Gemeinsamkeit beider Fächer ist natürlich das weitgehend selbstständige Herstellen eines Werkstückes mit Hilfe von – für den jeweiligen Einsatzzweck – geeignetem Werkzeug. Auch die nach Fertigstellung erzielte Bewertung, in Form einer Schulnote, findet sich sowohl im Fach Werken, als auch im Fach Technik.

Technik ist etwas, was wir aus dem Alltag kennen und was uns tagtäglich umgibt. Ohne Technik wäre ein zivilisiertes Leben undenkbar und das nicht erst heutzutage, sondern bereits in früher Vorzeit, als die Menschen begannen, sich Waffen und Werkzeuge herzustellen, sesshaft wurden, sich Häuser bauten, spezielle Kleidung nähten, Jagdwaffen und Werkzeuge immer weiter verbesserten, bis zu der ausgefeiltesten Elektronik, die uns heute von früh bis spät durch den Tag begleitet.

Der Technikunterricht behandelt nun aber nicht ausschließlich elektrische Geräte. Das Wichtigste an der Technik ist nämlich das „gewusst wie“, oder auch die Art und Weise wie technische Abläufe funktionieren und wie man sie in Gang bringt.

Ein bekannter spanischer Philosoph mit dem Namen José Ortega y Gasset hat Technik einmal in folgendem Satz beschrieben:

TECHNIK ist eine Anstrengung um Anstrengung zu vermeiden,

was sich übersetzen ließe mit „Technik ist das Planen, Entwerfen, Probieren etc. um das tägliche menschliche Leben zu vereinfachen. Damit sind nicht nur Werkzeuge, Maschinen und Geräte, sondern auch die Art und Weise gemeint, wie man Probleme lösen kann. Bestimmte Techniken kennt man auch vom Fußball, Weitsprung, Reiten aber auch vom Stricken, Bügeln und Backen, kurz von fast allen Tätigkeiten, die man tagein, tagaus benötigt.

Typische Unterrichtinhalte an der MNGE

Im Jahrgang 5 und im Jahrgang 8 wird Technik momentan jeweils ein halbes Jahr zweistündig angeboten.

Als Hauptfach im Wahlpflichtkurs wird das Fach Technik von der Klasse 7 bis einschließlich Klasse 10 jeweils dreistündig angeboten. Der Unterricht findet im Vergleich zum Kernunterricht auf erhöhtem Niveau statt

Als Kernunterrichtsfach:

In Jahrgang 5 dreht sich alles um das Thema Holz. Es beginnt mit der Herstellung einer Spielzeugeisenbahn mit verschiedenen Waggons über einen „Handschmeichler“, der sich auch als Schlüsselanhänger tragen lässt, bis hin zu einem Geduldspiel. Neben dem sicheren und sachgerechten Einsatz der Werkzeuge (der „Bohrmaschinenführerschein“ wird parallel erworben), wird auch von vornherein nach Arbeitsanleitung und Zeichnung gearbeitet.

Im Wahlpflichtbereich:

Als Hauptfach im Wahlpflichtkurs wird das Fach Technik von der Klasse 7 bis einschließlich Klasse 10 jeweils dreistündig angeboten.

Der Unterricht findet im Vergleich zum Kernunterricht auf erhöhtem Niveau statt. So bildet im Jahrgang 7 auch wieder das Thema „Holz“ den Schwerpunkt, beinhaltet diesmal aber auch Grundlagen zu verschiedenen Holzarten, wie z. B. der Wuchs die spätere Verwendung beeinflusst und welche Teile eines Baumstammes zu welchen Holzprodukten weiterverarbeitet werden. Die Kenntnis der spezifischen Holzeigenschaften ermöglicht auch die richtige Holzauswahl für bestimmte Werkstücke. Im Jg. 7 sind das z. B. ein Brieföffner, sowie ein Stifthalter.

Im Kernunterricht:

Der Jahrgang 8 beinhaltet alltägliche elektrische Schaltungen. Mit Hilfe der
Fügetechnik Löten werden beispielsweise Aus-, Parallel- und Reihen- oder/und-, sowie
Wechselschaltungen erstellt.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Thema „Brückenbau“, in dem nach der Theorie vom „Tragen und Lasten“, eigene Brücken als tragfähiges Pappmodell entworfen und hergestellt werden.

 

Im Wahlpflichtbereich:

Der Jahrgang 8 beginnt im Whalpflichtbereich mit dem Thema „Kunststoff“, in dem die Herstellung, sowie die Eigenschaften verschiedener Kunststoffarten behandelt werden um daraus beispielsweise eine Spardose oder eine Handyhalterung herzustellen.

Der zweite große Themenbereich befasst sich mit dem Thema „Fliegen“, von den ersten Versuchen der amerikanischen Gebrüder Wright, über die physikalischen Grundlagen der für das Fliegen notwendigen Strömungslehre und deren technische Beherrschung durch die Bauteile eines Flugzeuges, bis hin zur Herstellung eines eigenen Doppeldeckermodells.

Im Wahlpflichtbereich:

Der neunte Jahrgang beschäftigt sich dann schwerpunktmäßig mit dem Thema Metall, was zur Herstellung

  • eines Schlüsselanhängers,
  • eines Flaschenöffners und
  • eines Kugelschreibers

führt.

Im Wahlpflichtbereich:

Der Jahrgang 10 steht im Zeichen regenerativer Energien, aber auch der Elektronik , aus der eigene Werkstücke auf Basis der Transistorschaltung, wie Alarmanlage, Friesenlampe o. ä. hervorgehen.